logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
logo
FlagFillIconNow In Korea
Ballett 'Die Nacht in Seoul' schärft Stile ohne Erzählung
Creatrip Team
2 months ago
news feed thumbnail
Die Gala „The Night in Seoul“ im Nationaltheater präsentierte kontrastierende Balletttraditionen – russisch, französisch, amerikanisch und dänisch – durch eine Abfolge von Höhepunkten statt einer einzigen Erzählung. Das Finale zeigte die Erste Solistin des Mariinsky-Balletts Mai Nagahisa und Jeon Min-cheol in Lavrovskys Romeo und Julia; Nagahisas Julia wurde für kontrollierte Linien und musikalische Sensibilität gelobt, während Jeon eine verlässliche, zurückhaltende Partnerarbeit bot. Das Königliche Dänische Ballett zeigte Stücke im Bournonville-Stil (eine dänische Technik des 19. Jahrhunderts, gekennzeichnet durch schnelle, kontinuierliche Schritte und scheinbar gewichtslose Landungen), insbesondere La Sylphide, in dem die männliche Rolle James mit lebhafter, wechselnder Zentrumarbeit auffiel. Unerwartet passte der Pariser Opernballetttänzer Kang Ho-hyun kurzfristig mit Jeon an, um Auszüge von Delibes zu tanzen, und zeigte trotz geringer Probezeit eine ausgefeilte Chemie. Das American Ballet Theatre bot klassische Pas de Deux aus Schwanensee, Dornröschen und Don Quixote dar, wobei Kritiker reduzierte Inszenierung und monochrome Beleuchtung bemängelten, die die visuelle Vielfalt minderten. Insgesamt schuf die Gala einen ansprechenden Vergleich internationaler Ballettvokabulare und Ästhetiken, statt eine einzige Geschichte zu erzählen.
Gefällt Ihnen diese Information?

LoadingIcon