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FlagFillIconNow In Korea
Neue Interpretation der Ermordung im Staat Qin: Drohung, kein Dolchstoß, behauptet Gelehrter
Creatrip Team
2 months ago
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Der Historiker Kim Byung-joon von der Seoul National University interpretiert Sima Qians Darstellung des versuchten Attentats auf den König von Qin (den späteren Qin Shi Huang) neu. In einem Aufsatz in der geisteswissenschaftlichen Zeitschrift Munheon gwa Haeseok stellt Kim fest, dass im Originaltext das Zeichen „揕“ verwendet wird (übersetzt mit „drohen“ oder „bedrohen“) statt des üblichen „刺“ („durchbohren“ oder „stechen“), das in anderen Attentäterbiografien vorkommt. Er argumentiert, dass Jing Ke (Hyeongga) einen Dolch schwang und den König bedrohte, um günstige Zusagen für seinen Auftraggeber, Kronprinz Dan von Yan, zu erzwingen, statt zu versuchen, ihn direkt zu töten. Kim weist darauf hin, dass Jing Kes Dolch mit starkem Gift beschichtet war und den König bereits bei einer Streifwunde hätte töten können, was nahelegt, dass die Handlung als Einschüchterung beabsichtigt war. Die Neuinterpretation schlägt außerdem vor, dass Sima Qian Kronprinz Dan als ungeeigneten Sponsor des Komplotts darstellen wollte. Diese Lesart stellt die langjährige, in Literatur und Film (z. B. dem Film Hero) verbreitete Auffassung in Frage, dass Jing Ke versucht habe, den König zu erstechen, und daran gescheitert sei.
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