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Junge koreanische Musiker schließen sich großen europäischen Orchestern anCreatrip Team
2 months ago
Koreanische Musikerinnen und Musiker in ihren 20ern und 30ern sichern zunehmend Festanstellungen in weltbekannten Orchestern, was einen Wandel von Solokarrieren zu ensembleorientierten Wegen widerspiegelt. Die Geigerin Park Gyumin (29) wurde zur festen stellvertretenden Konzertmeisterin der Berliner Staatskapelle (gegründet 1570) ernannt und schloss sich der koreanischen Konzertmeisterin Lee Jiyoon an. Die Flötistin Jang Yeoshin (25) wurde zur festen Piccolospielerin des Nationaltheater-Orchesters Mannheim (gegründet 1779) berufen und ist die erste Koreanerin in dessen Holzbläsersektion. Die Oboistin Song Hyunjung (27) wurde nach Einsätzen als Gaststimmführerin zur Solobobistin des City of Birmingham Symphony Orchestra ernannt. Die koreanisch-amerikanische Geigerin Hannah Cho (Jo Sujin, 31) trat als vollwertiges Mitglied den Wiener Philharmonikern bei — das erste koreanische Mitglied des Orchesters seit dessen Gründung 1842. Weitere jüngste Ernennungen umfassen Yoo Chaeyeon (24) als Soloflötistin der Hamburger Philharmoniker und die Harfenistin Lee Woojin (28) bei den Hong Kong Philharmonic. Experten führen den Trend auf das Bestreben der Orchester nach Diversität und darauf zurück, dass junge koreanische Musikerinnen und Musiker das regelmäßige Einkommen, die Erfahrung und die Stabilität von Orchesterstellen gegenüber einer auf Wettbewerbe ausgerichteten Solokarriere priorisieren. (Staatskapelle: historisches deutsches Orchester; Piccolo: kleine hohe Flöte)
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