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Zwei K-Laktobazillen aus Kimchi und fermentierten Pasten in die Zutatenliste für Lebensmittel Koreas aufgenommenCreatrip Team
2 months ago
Das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) hat zusammen mit der Abteilung für ländliche Entwicklung zwei aus traditionellen fermentierten Lebensmitteln wie Kimchi und Jang (fermentierte Pasten) stammende Milchsäurebakterienarten — Leuconostoc lactis und Pediococcus inopinatus — als offizielle Lebensmittelzutaten registriert. Experten überprüften Sicherheit, historischen Verzehr, Biosicherheitsstufe, Pathogenität, Toxinproduktion und Antibiotikaresistenz und stellten internationale Anerkennung durch Organisationen wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit fest. Leuconostoc lactis, das in Kimchi, Meju, Doenjang, Gochujang und Sojasauce vorkommt, trägt zur Produktion von Milchsäure sowie Acetat und Kohlendioxid bei, die die fermentierten Aromen verstärken. Pediococcus inopinatus, das in Kimchi und fermentiertem Fisch (Sikhae) vorkommt, produziert Milchsäure und dominiert in gereiftem Kimchi (Mukeunji), wodurch dessen ausgereifter Geschmack geprägt wird. Die Bezeichnung zielt darauf ab, die Entwicklung vielfältiger fermentierter Produkte — einschließlich Käse, Butter, Bier und Wein — unter Verwendung einheimischer mikrobieller Ressourcen zu unterstützen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der K-traditionellen Fermentationsindustrie zu stärken.
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