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K-Performing-Arts-Boom im Jahr 2025: Hits, Stars und wachsende Ungleichheit
Creatrip Team
2 months ago
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Der südkoreanische Darstellende‑Kunst‑Markt 2025 übertraf mit Eintrittsgeldern (KOPIS) 1,63 Billionen KRW und stieg damit gegenüber 2024 stark an, vor allem getrieben von Popmusik (920 Milliarden KRW) und Musicals (über 480 Milliarden KRW). K‑Musical‑Erfolge waren ein Highlight: Kleine Produktionen aus Seoul wie Maybe Happy Ending schafften den Sprung nach Broadway und gewannen sechs Tony Awards, und transnationale Inszenierungen, die gleichzeitig in den USA, Großbritannien und Korea aufgeführt wurden, signalisierten eine große globale Expansion. Die Regierung hat die Musical‑Fördermittel für das nächste Jahr deutlich erhöht und Branchenverbände drängen auf ein Musicals‑Fördergesetz sowie mehr akademische Forschung zur Geschichte des K‑Musicals. Ballett blieb dank zurückkehrender koreanischer Stars, die bei Compagnien wie der Pariser Oper und dem American Ballet Theatre ausgebildet wurden, und neuer heimischer Compagnien beliebt, während zeitgenössischer und traditioneller koreanischer Tanz außer bei großen öffentlichen Compagnien zu kämpfen hatte. Klassische Musik und Theater zeigten eine zunehmende von Stars getriebene Polarisierung: international berühmte Künstler und gastierende Spitzenorchester füllten Säle, doch viele lokale Musiker und kleine Theaterensemble stehen vor prekären Bedingungen, da das Publikum sich auf starbesetzte oder große Produktionen konzentriert. Insgesamt boomt der Sektor in Bezug auf Einnahmen, doch Kritiker warnen, dass der Markt sich polarisiert – erfolgreiche Großproduktionen und Star‑Performer vereinnahmen den Großteil der Einnahmen, während kleinere Compagnien und Künstler zurückbleiben.
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