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Sonderausstellung „Drei Tränen“ ehrt Koreas ersten Vizepräsidenten Lee Si-youngCreatrip Team
2 months ago
Seoul eröffnet seine erste große Ausstellung über Lee Si-young (1869–1953), den ersten Vizepräsidenten der Republik, im Lee Hoe-young Gedenkhaus bis zum 1. März (Tag der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung). Mit dem Titel „Drei Tränen – Seongjae Lee Si-young“ erinnert die Ausstellung an den 120. Jahrestag des Eulsa-Vertrags und den 80. Jahrestag der Befreiung und zeichnet sein Leben nach als Beamter, der sich gegen den Eulsa-Vertrag von 1905 stellte, als Exilant, der half, bewaffnete Unabhängigkeitsstützpunkte und die Sinheung-Militärakademie in Sibirien aufzubauen, sowie als Führungspersönlichkeit in der Provisorischen Regierung, die nach der Befreiung später Vizepräsident wurde. Die Ausstellung ist in drei Abschnitte gegliedert: „Tränen des Koreanischen Kaiserreichs: Ohotongjae“ (seine Proteste gegen den Eulsa-Vertrag), „Tränen der Provisorischen Regierung: Der alte Melonenhut“ (seine Trauer bei seiner Rückkehr nach Korea 1945 nach persönlichen Verlusten) und „Tränen der Republik: Tränen vor der Jugend“ (sein Rücktritt im Zuge des Vorfalls 1951 mit der Nationalen Feuerwehr, der angeblicher Veruntreuung und Todesfällen von Jugendlichen galt). Neu gezeigte Exponate sind unter anderem sein handschriftliches Biografiemanuskript „Seongjae Seonsaeng Silgi“, das Protestdokument „Daeso Wisin Joyak Byeonmyeongseo“, das nach dem Eulsa-Vertrag verfasst wurde, sowie weitere Aufzeichnungen aus der Exilzeit. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei; sie ist täglich von 10:00–18:00 Uhr geöffnet, außer montags. (Eulsa-Vertrag: 1905 geschlossener Vertrag, der Korea zum Protektorat Japans machte; Sinheung-Militärakademie: Militärschule der Unabhängigkeitsbewegung.)
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