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K‑Musicals triumphieren bei den Tonys; koreanische Stars kehren auf die Bühne zurückCreatrip Team
3 months ago
Vielleicht Happy Ending, ein heimisches K‑Musical, gewann bei den 78. Tony Awards in New York sechs Tony Awards, darunter Bestes Musical, Bestes Buch und Beste Partitur, und markierte damit das erste Mal, dass ein koreanisches Originalmusical bedeutende Tony-Kategorien für sich beanspruchte. Geschaffen vom Komponisten Will Aronsen und dem Autor Park Chun-hyu (das „WillHyoo“-Team) und erstmals 2016 in Daehangno aufgeführt, erhielt die Show auch früher im Jahr die höchsten US-Theaterauszeichnungen, was Forderungen nach stärkerer Infrastruktur und staatlicher Unterstützung laut werden ließ, damit das koreanische Theater ein globales Publikum ansprechen kann. Unterdessen kehrten große koreanische Film- und TV-Stars auf die Bühne zurück: Park Jung-min in der Bühnenadaption von Life of Pi, Hwang Jung-min im Musical Mrs. Doubtfire, und die Schauspielerinnen Lee Young-ae und Lee Hye-young spielten beide in unterschiedlichen Produktionen Hedda Gabler. Das koreanische Ballett glänzte ebenfalls international — die jugendliche Tänzerin Park Yoon-jae gewann den prestigeträchtigen Prix de Lausanne, Jeon Min-chul gewann den Grand Prix beim Youth America Grand Prix und schloss sich dem Mariinsky Ballet an, und mehrere junge koreanische Ballerinas gewannen Spitzenpreise beim Orléans UNESCO International Dance Competition. (Daehangno: Seouls Kleintheater-Viertel, das sich Stücken und Musicals widmet; Prix de Lausanne: bedeutender internationaler Ballettwettbewerb)
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