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FlagFillIconNow In Korea
Zwei steinerne Goryeo-Pagoden zum Status eines Nationalschatzes erhoben
Creatrip Team
3 months ago
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Die südkoreanische Kulturbehörde kündigte an, dass zwei fünfstöckige Goryeo-Steinsäulen – die Pagode der ehemaligen Bowon-Tempelstelle in Seosan und die Pagode von Gaesimsa in Yecheon – nach 62 Jahren vom Schatz- zum Nationalen Schatz hochgestuft wurden. Die Seosan-Bowon-Pagode lässt sich anhand einer Inschrift sowie ihres Bau- und Bildhauerstils auf die Mitte des 10. Jahrhunderts (Regierungszeit König Gwangjongs) datieren und dient damit als wichtiger chronologischer Bezug zur Datierung von Goryeo-Steinsäulen. Ihre zweistufig erhöhte (gagu-Stil) Basis zeigt auf der unteren Stufe realistische Löwenskulpturen und auf der oberen Stufe elegante Acht Himmelswesen (Palbujung) und verbindet Schnitztechniken der vereinten Silla-Zeit mit ausgeprägten Goryeo-Merkmalen. Die Pagode von Gaesimsa in Yecheon, errichtet 1011 (Goryeo-König Hyeonjong, Jahr 2), trägt eine 190 Zeichen umfassende Inschrift, die ihr Baujahr und den sozialen Kontext dokumentiert; ihre einzigartige Anordnung von Tierkreiswächtern (Sipijisin) und Paaren von Palbujung an der Basis neben Vajra-Kriegerbildern auf der ersten Etage macht sie architektonisch unverwechselbar. Die Kulturbehörde kündigte zudem Pläne an, drei Pavillonbauten aus der Joseon-Zeit – das Chimgaeru von Songgwangsa (Suncheon), das Manseru von Bongjeongsa (Andong) und das Cheonboru von Yongjusa (Hwaseong) – als Schätze zu deklarieren.
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