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Unsere Geschichte wiederherstellen: Kulturelle Wiederherstellung Koreas nach der BefreiungCreatrip Team
3 months ago
Eine Sonderausstellung im Nationalmuseum für moderne koreanische Geschichte in Gwanghwamun, Seoul, mit dem Titel „Die Geschichte zurückgewinnen, wieder unser werden (1945–1948)“ wurde am 18. eröffnet und läuft bis zum 31. März. Die Ausstellung hebt die intensive Bemühung nach der Befreiung Koreas von der japanischen Herrschaft hervor, koreanische Namen, Sprache, Kultur und Erinnerung wiederherzustellen. Zu den Exponaten gehören das erste nach der Befreiung erschienene koreanische Lesebuch „Hangeul First Steps“ (한글 첫걸음), wieder eingesetzte Namensschilder, neu aufgelegte Bücher, eine Faksimile-Ausgabe der am 23. November 1945 neu erschienenen Chosun Ilbo-Zeitung und zurückgegebene Kulturgüter wie das Staatsiegel-Imperialdekret (국새 칙명지보). Eine zweite gleichzeitige Ausstellung, „Nightscapes“, die bis zum 22. März läuft, untersucht die soziale Bedeutung der Nacht in der modernen koreanischen Geschichte neu – sie verfolgt den Wandel von verhängten Ausgangssperren (curfew) und Dunkelheit hin zu öffentlicher Freizeit. Die ausgestellten Gegenstände reichen von Comics über das Leben unter Ausgangssperre, einem Tagebucheintrag zu einer vorübergehend aufgehobenen Ausgangssperre an Weihnachten, Liebesbriefen aus den 1960er Jahren, die nachts ausgetauscht wurden, einer Sonderausgabe, die die vollständige Aufhebung der Ausgangssperre ankündigt, bis hin zu PC‑Kommunikationsterminals (HiTEL) aus den 1990er Jahren, die während der nächtlichen Onlinekultur genutzt wurden.
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