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FlagFillIconNow In Korea
C-Commerce-Boom bedroht Südkoreas heimische Modeplattformen
Creatrip Team
3 months ago
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Chinesische C-Commerce-Plattformen — AliExpress, Temu und Shein — gewinnen schnell Nutzer in Südkorea, indem sie extrem niedrige Preise anbieten und inländische Mode-Apps unter Druck setzen. Stand September–Oktober 2024 erreichte AliExpress etwa 9,9 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAUs) und kommt damit dem führenden lokalen App Ably nahe; Temu verzeichnete 8,2 Millionen MAUs und übertraf Zigzag; und Shein wuchs explosionsartig auf etwa 2,8 Millionen MAUs und überholte QueenIt mit einem Jahreswachstum von 366 %. Zusammengenommen übersteigen die Nutzerzahlen der drei Plattformen nun die Gesamtzahl der Nutzer großer lokaler Modeplattformen. Auch grenzüberschreitende Käufe aus China steigen: Die Ausgaben für Direktkäufe aus dem Ausland in Q1–Q3 2024 überstiegen 6,25 Billionen Won und übertrafen damit den Gesamtwert des Vorjahres; Käufe aus China machten im Q3 66,6 % des Marktes aus. Ausgaben für Kleidung und Mode im Ausland sind stetig gewachsen, von 2,64 Billionen Won (2022) auf 3,61 Billionen Won (2024). Chinesische Unternehmen lokalisieren ihre Aktivitäten, indem sie in Korea für rechtliche, Content-, Merchandising- und Geschäftsrollen einstellen, was auf eine Entwicklung jenseits reinen Niedrigpreiswettbewerbs zu tieferer Marktintegration hinweist. Branchenexperten warnen, dass inländische Plattformen ihre Produktplanung und Verkäuferstrukturen überdenken müssen, um konkurrieren zu können.
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