Now In Korea
Die USA konzentrieren sich auf „Ernährungsgerechtigkeit“, während Japan mobile Märkte ausbaut, um älteren Menschen in Koreas Food-Deserts zu helfenCreatrip Team
3 months ago
Kommunalverwaltungen und große Unternehmen in den USA und Japan bauen Systeme auf, um Bewohner in sogenannten „Food Deserts“ — Gebieten mit schlechtem Zugang zu frischen Lebensmitteln — zu unterstützen, und bieten Modelle, von denen Korea lernen kann. In den USA betrachten politische Entscheidungsträger den Zugang zu frischen Lebensmitteln als „Food Justice“ und verknüpfen ihn mit Armut und rassischen Ungleichheiten. Einige Bundesstaaten gewähren Anreize (Subventionen, zinsgünstige Darlehen) für Lebensmittelhändler, die Geschäfte in unterversorgten Gegenden eröffnen, und Städte wie Boston haben ein Office of Food Justice eingerichtet. Technische Lösungen wie die Tangelo-App bieten geprüftem einkommensschwachen Einwohnern Punkte für die Hauszustellung von frischem Obst und Gemüse sowie gesunden Mahlzeiten. Japan, das mit einer schnellen Bevölkerungsalterung konfrontiert ist, hat durch öffentlich-private Zusammenarbeit mobile Lebensmittelläden (z. B. Ito-Yokados „Tokushimaru“) ausgebaut. Diese mobilen Märkte verkaufen vielfältige Artikel, darunter Sashimi (roher Fisch) und Sushi sowie Kleidung, mit dem Ziel, nicht nur Grundbedürfnisse zu decken, sondern älteren Menschen auch die Freude am Einkaufen zu erhalten; sie schließen außerdem „Wachabkommens“-Vereinbarungen mit Gemeinden, um ältere Kundinnen und Kunden zu schützen und zu unterstützen. Der Artikel nennt Programme im Vereinigten Königreich und in Australien, die die unterschiedlichen nationalen Ansätze weiter veranschaulichen, und schlägt vor, dass Korea stärkere Gesetzgebung und sektorenübergreifende Zusammenarbeit benötigt, um die Ausbreitung von Food Deserts zu verhindern. (Food Desert: Gebiete ohne Zugang zu bezahlbaren frischen Lebensmitteln; Sashimi: roher Fisch)
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