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FlagFillIconNow In Korea
Die Sorge über den Datenschutz globaler OTAs wächst, während die nationale Aufsicht sich verschärft
Creatrip Team
3 months ago
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Eine Serie jüngerer Datenverletzungen bei großen koreanischen Unternehmen hat die Prüfung darüber verschärft, wie Online-Reisebüros (OTAs) mit sensiblen Kundendaten wie Pässen und Zahlungsinformationen umgehen. Inländische OTAs unterliegen koreanischen Gesetzen (z. B. dem Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten) und der Tourismusregistrierung, sodass sie strengeren Kontrollen und härterer Durchsetzung ausgesetzt sind. Große globale OTAs — wie Booking.com, Agoda, Hotels.com und Trip.com — arbeiten häufig mit ausländischen Hauptsitzen und Servern und sind nicht als Reiseunternehmen in Korea registriert. Das schafft Durchsetzungs­lücken: Koreanische Aufsichtsbehörden können untersuchen und Maßnahmen empfehlen, haben aber nur begrenzte Befugnisse, ausländische Unternehmen zu zwingen, was Verbraucher mit verzögerten Rückerstattungen, Umwandlung in Gutscheine oder Problemen beim Kundendienst zurücklässt. Verbraucherbeschwerden bei der Korea Consumer Agency von 2019 bis Juli 2025 waren am höchsten gegen Agoda und Trip.com. Experten fordern, ausländische OTAs zur Registrierung einer koreanischen Einheit zu verpflichten oder die Verantwortung den lokalen Niederlassungen aufzuerlegen, und schlagen vor, die Teilnahme an staatlichen Tourismusprojekten an die Einhaltung zu knüpfen, damit Plattformen, die grenzüberschreitend personenbezogene Daten verarbeiten, der koreanischen Aufsicht folgen. (OTA: Online-Reiseagentur; ISMS-P: Information Security Management System – Personal information)
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