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Steve Aoki steht an der Spitze von Koreas Mega‑'K-Club' — Paradise Citys Chroma signalisiert eine neue ClubkulturCreatrip Team
3 months ago
Letzten Samstag zog der weltbekannte DJ Steve Aoki im Chroma von Paradise City auf Yeongjongdo etwa 1.000 Fans für ein 90-minütiges Set an, das seinen typischen „Kuchen“-Wurf, K-Pop-Kollaborationen und ein neu abgemischtes Anime-Theme enthielt. Chroma — ein vierstöckiger Veranstaltungsort mit rund 3.000 Kapazität in der Nähe des Incheon Airports — kombiniert Festival-tauglichen Sound (D&B, L‑Acoustics), eine riesige LED-Skulptur namens Venetian K‑Sphere, Hotel- und Spa-Einrichtungen sowie große Schließfachbereiche, um ein zweckorientiertes, performancefokussiertes Club-Erlebnis zu schaffen. Die Veranstaltung zeigte eine Verschiebung in der koreanischen Clubszene: Jüngere Gäste der Generation Z betrachten Clubs inzwischen als kuratierte Unterhaltungsziele und nicht mehr nur als Orte zum Trinken oder Sozialisieren. Das spiegelt globale „Club-Tourismus“-Trends wider (z. B. Berghain in Berlin), bei denen Clubs zu kulturellen Zielen werden, die den nächtlichen Tourismus und die Stadtwirtschaft stärken. Paradise City positioniert Chroma als „Arttainment“-Zentrum, das Kunst, Musikfestivals und Nachtleben verbindet, um sowohl inländische als auch internationale Besucher anzuziehen, und erweitert das Angebot mit Shuttle-Service, Multi‑Venue-Erlebnissen und einem Kalender internationaler DJ‑Lineups.
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