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FlagFillIconNow In Korea
Starbucks-Vermieter klagen wegen „Buddy Pass“-Rabatten und behaupten, Mietausfälle erlitten zu haben
Creatrip Team
3 months ago
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In Seoul begann ein Prozess, weil 37 Vermieter, die Gebäude an den Starbucks-Betreiber SCK Company vermieten, wegen unbezahlter Mietforderungen geklagt haben. Die Vermieter argumentieren, dass Rabatte aus Starbuckss vorausbezahltem Abonnement „Buddy Pass“ (ein kostenpflichtiger Abonnementdienst, der täglich 30% Rabatt auf Getränke und Speisen, kostenlose Lieferung und Versandgutscheine bietet) und Partnerkartenaktionen die Umsatzbasis verringern, die zur Berechnung der Miete herangezogen wird, und dass das Unternehmen daher die Gesamtumsätze unterberichtigt habe. Sie behaupten, die Miete müsse auf dem Preis vor Rabatt (Bruttobetrag) berechnet werden, weil Abonnementgebühren und Partnerprovisionen faktisch Teil des Umsatzes bilden. Starbucks entgegnet, der Streit drehe sich darum, wie Nettoumsatz zu definieren sei, und dass Abonnementgebühren für Unternehmenswerbung und damit verbundene Kosten aufgewendet würden. Das Gericht fasste die Hauptfrage als Auslegung des Vertrags zusammen — ob derartige Rabatte und Gutscheine vom Bruttoumsatz abziehbar sind — und prüfte die Möglichkeit einer Einigung, zu der Starbucks offen steht, die Vermieter jedoch derzeit aus Furcht vor Präzedenzfällen nicht bereit sind. Die Vermieter forderten das Gericht zudem auf, Starbucks zur Offenlegung detaillierter Verkaufsdaten zu zwingen, und baten um Erlaubnis, beim nächsten Verhandlungstermin am 5. März eine kurze PPT vorzuführen, die die Bezahlvorgänge im Geschäft demonstriert. Das Ergebnis wird von der Vertragsformulierung abhängen und davon, ob Abonnement- und Partnerzahlungen als Teil der gesamten Ladenumsätze oder als Werbekosten gelten, die vom Betreiber einbehalten werden.
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