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FlagFillIconNow In Korea
Von Winterdelikatesse zur Sommerspeise: Der Aufstieg von Naengmyeon
Creatrip Team
3 months ago
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Naengmyeon (koreanische kalte Buchweizennudeln) war früher ein seltener Winterluxus. Historische Forschung zeigt, dass es seit dem späten 19. Jahrhundert durch landwirtschaftliche und technologische Veränderungen verbreitet wurde: die Ausweitung des Kartoffelanbaus ermöglichte die Verwendung von Kartoffelstärke in Nudeln und erleichterte die Produktion; Urbanisierung sowie die Einführung von Telefon und Fahrrad machten Naengmyeon zu einer schnellen Mahlzeit für Büroangestellte und förderten eine frühe Lieferkultur. Im 20. Jahrhundert machten Eisherstellungstechnologie und industriell produziertes Eis gekühlten Naengmyeon im Sommer populär, während Werkzeuge wie metallene Nudelpressen die Produktion steigerten. Das Auftreten des in Japan entwickelten Würzmittels Ajinomoto (아지노모토) steigerte ebenfalls den Sommerkonsum, indem es eine einfache Umami-Würze bot, ohne die lange Zubereitung von Kimchi (dongchimi) zu erfordern. Das Servieren von Knödeln (mandu) mit Naengmyeon wurde wahrscheinlich erst nach den 1980er Jahren üblich, als Weizenmehl in Südkorea weit verbreitet war.
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