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FlagFillIconNow In Korea
Handystörungen verderben Konzerte; Korea debattiert über Signalblocker
Creatrip Team
3 months ago
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Bei einem kürzlichen Konzert in Seoul unterbrach der YouTube-Ton eines Handys die Darbietung des Pianisten Im Yunchan und machte damit ein wiederkehrendes Problem mit Geräuschen aus dem Publikum deutlich, obwohl Korea eine generell aufmerksame Konzertkultur hat (manchmal scherzhaft „siche-gwangeuk“ genannt — sinngemäß «so still wie ein Leichnam zuschauen»). Moderne Smartphones können durch KI‑Funktionen und Apps unvorhersehbare Töne erzeugen, sodass einfache Aufforderungen, die Telefone stummzuschalten, weniger wirksam sind. Manche Veranstaltungsorte im Ausland, wie Tokios Suntory Hall, setzen lizenzierte Handy‑Störsender („휴대전화 억제 장치“ — phone suppression devices) ein, doch Korea steht vor rechtlichen und Sicherheitsbarrieren: Frühere Tests mit Signalblockern wurden wegen Verstößen gegen das Funkgesetz und Bedenken, dass Notfallwarnungen und digitale Dienste blockiert werden könnten, eingestellt. Daher verlassen sich koreanische Konzerthäuser auf wiederholte Ansagen, Hinweise des Personals und Handy‑Sperrbeutel, wie sie bei immersiven oder handylosen Shows verwendet werden. Veranstalter betonen außerdem, die Weckereinstellungen zu überprüfen, da der Flugmodus Alarme möglicherweise nicht stoppt.
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