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Kardinal Kim Soo-hwans „Onggi“: Tongefäß, Glaube und Erinnerung
Creatrip Team
3 months ago
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Kardinal Kim Soo-hwan (김수환), ein beliebter koreanischer katholischer Führer, benutzte das Pseudonym „Onggi“ (옹기 — traditionelle koreanische Tongefäße). In seinen Memoiren erinnerte er sich an kindliche Armut, an familiäre Wurzeln, die zu den Märtyrern aus 충청도 (Chungcheong) zurückverfolgt werden konnten, und daran, wie frühe koreanische Katholiken Verfolgung überlebten, indem sie Onggi herstellten und verkauften. Tongefäße erfüllten praktische Zwecke (Aufbewahrung von Sojasauce, Kimchi) und wurden zum Symbol und Versteck für den Glauben: Einige Onggi trugen Kreuze oder Fischmotive als geheime christliche Zeichen, und Brenndörfer (onggikama) wurden zu abgelegenen 교우촌 (versteckten christlichen Gemeinschaften), die es Gläubigen ermöglichten, auszuharren. Kims Gebrauch des Namens Onggi ehrte den Beruf seines Vaters und die demütige, unverzichtbare Natur des Gefäßes — und spiegelte seinen Auftrag wider, „einander zur Nahrung zu werden.“ Heute bewahren Onggi-Stätten und Gedenkstätten (z. B. Kim Soo-hwan Love & Sharing Park) diese Verbindungen zwischen koreanischem Volkskunsthandwerk und der frühen katholischen Geschichte.
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