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Spanien meldet ASP nach 30 Jahren; Südkorea beschränkt Schweinefleischimporte, Preise könnten steigenCreatrip Team
3 months ago
Spanien hat bei Wildschweinen in der Nähe von Barcelona Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen, der erste ausgebrachte Ausbruch im Inland seit 1994. ASP ist eine tödliche virale hämorrhagische Krankheit bei Schweinen mit nahezu 100 % Sterblichkeit und ohne wirksamen Impfstoff, die die Keulung infizierter Bestände erforderlich macht. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt, kontaminierte Fahrzeuge/Futtermittel/Werkzeuge und weiche Zecken; infiziertes Schweinefleisch kann das Virus auf Schweine übertragen, infiziert aber keine Menschen. Die spanische Schweineindustrie — mit einem jährlichen Wert von etwa 9 Milliarden € — steht vor schweren Störungen. Südkorea, das bedeutende Mengen spanischen Schweinefleischs importiert (insbesondere das beliebte Iberico-Schweinefleisch), hat Einfuhrbeschränkungen für betroffene Regionen verhängt und könnte diese ausweiten, falls sich die ASP ausbreitet. Reduzierte Importe könnten die Preise für heimisches Schweinefleisch und verarbeitete Produkte (z. B. Dosen-Schinken wie Spam und Richam) steigen lassen, sodass koreanische Lebensmittel- und Einzelhandelsunternehmen ihre Bestände genau beobachten werden.
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