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Preis für Ruhm oder Ruhm für Preis? Die hochriskante Welt der KunstauktionenCreatrip Team
3 months ago
Jüngste hochkarätige Auktionsergebnisse zeigen, wie eng der monetäre Wert von Kunst und ihre Geschichten miteinander verknüpft sind. Gustav Klimts Porträt von Elisabeth Lederer wurde bei Sotheby’s New York für 236,4 Millionen Dollar verkauft und ist damit das zweitteuerste öffentlich versteigerte Kunstwerk. Der Rekord für öffentliche Auktionen bleibt Leonardo da Vincis Salvator Mundi, das 2017 bei Christie’s nach einer umstrittenen Restaurierung und heftigen Bietgefechten 450,3 Millionen Dollar erzielte — seine Echtheit wird weiterhin diskutiert. Weitere Aufsehen erregende Verkäufe umfassen Amedeo Modiglianis liegende Akt, gekauft vom chinesischen Milliardär Liu Yiqian, Andy Warhols „Shot Sage Blue Marilyn“ (so genannt, weil eine Performancekünstlerin die Leinwand buchstäblich beschoss; „shot“ bedeutet hier, dass sie mit einer Waffe getroffen wurde) sowie Werke von Picasso, Van Gogh und Jean-Michel Basquiat. Auktionen können von dramatischen Hintergründen geprägt sein — Klagen über angebliche Preisaufblähung, impulsive Wiederverkäufe, dramatische Bieterschlachten — wodurch Provenienz und Mythos genauso wichtig werden wie die Kunst selbst. (Sotheby’s, Christie’s: große internationale Auktionshäuser)
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