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FlagFillIconNow In Korea
Kühne Ordnung in Farbe: Choi Hong-wons Ölbilder gestalten koreanische Identität neu
Creatrip Team
3 months ago
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Eine Sonderausstellung zum Wiederaufleben, „Painting Life, K-Seonghwangdang“, läuft bis zum 13. im Wonju Gamyeong Art Center und setzt ein Schlaglicht auf die einzigartigen Ölwerke des verstorbenen Künstlers Choi Hong-won. Choi nutzte ein westliches Medium – Ölfarbe –, um ausdrücklich koreanische Farben, Formen und eine volksspirituelle Welt rund um den seonghwangdang (Dorfheiligtum) auszudrücken. Die Schau in zwei verbundenen Galerien zeichnet den Weg des Künstlers nach: Die A-Galerie bietet Ansichten des Gangwon Gamyeong und ein eindringliches Gefühl koreanischer Lyrik, während die B-Galerie späte Arbeiten aus Chois Reisen zu seonghwangdang im ganzen Land zeigt, in denen mythische Bildsprache, ortsbezogene Bedeutung und malerische Qualitäten zusammenlaufen. Als Pionier der Kunstpädagogik in Gangwon hinterließ Choi rund 7.800 Werke und entwickelte einen persönlichen Stil, der den kühnen, rhythmischen Einsatz von obangsaek (den fünf traditionellen Farben), strukturelle Symbolik und moderne Sensibilität verbindet. Kritiker loben ihn dafür, eine koreanische Ästhetik geschaffen zu haben, ohne westliche Vorbilder zu imitieren; seine seonghwangdang-Gemälde deuten diese rituellen Räume als Orte von Identität und Sehnsucht in Koreas geteilter Geschichte neu. Die Kuratoren sagen, der Aufbau der Ausstellung ermögliche es den Besuchern, Chois Perspektive und Philosophie tief zu erleben.
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