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FlagFillIconNow In Korea
Spuren der Menschheit in Erde und Stein — Die Grenzen der Bildhauerkunst erweitern
Creatrip Team
3 months ago
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Zwei große Skulpturenausstellungen in Seoul zeigen, wie erfahrene koreanische Künstler die Grenzen des Mediums erweitern. Jung Hyun (69) präsentiert bei der PKM Gallery eine 34-jährige Werkschau, „His Overlapping Moments“, mit 84 Arbeiten aus den Jahren 1991–2025. Bekannt für ausdrucksstarke Tonfiguren hat Jung verwitterte Materialien wie Eisenbahnschwellen, Bewehrungsstahl und Holzkohle untersucht, um die Spuren der Zeit und menschliche Zeichen sichtbar zu machen. Neue Arbeiten kehren zur menschlichen Form zurück — darunter eine Serie von Köpfen aus weißer Bronze, hergestellt durch das Verdichten von Ton, und ein großes Outdoor-Werk aus weißem Aluminium, das durch 3D-Scanning des historischen Supo-gyo-Elements aus der Joseon-Zeit entstand — was seine erste bemerkenswerte Nutzung digitaler Techniken markiert. Park Eun-sun (60) eröffnet im Gana Art Center „Space of Healing“ mit 22 Skulpturen und 19 Gemälden. In Italien ansässig, ist Park dafür bekannt, Steine zu brechen und neu zusammenzusetzen; ihre neuen 3,3 m hohen Türme aus gestapelten, gefärbten Steinen ragen himmelwärts und verkörpern persönliche Widerstandskraft. Sie experimentiert auch damit, Klang und LED-Licht in Stein zu integrieren — aufgehängte Marmorkugeln kollidieren und erzeugen Klang, und ausgehöhlte Steine mit LEDs bilden leuchtende „Infinite Pillars“, die nach der Pandemie Hoffnung heraufbeschwören. Beide Ausstellungen verbinden Materialgeschichte und zeitgenössische Technik und laden das Publikum ein, Skulptur neu zu sehen, zu berühren und zu hören. Laufzeit: Jung bis 13. Dez.; Park bis 25. Jan. (Supo-gyo: eine historische Wasserstandbrücke/-marke aus der Joseon-Zeit)
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