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FlagFillIconNow In Korea
Regionale koreanische Brauereien sehen sich Übernahmen gegenüber, da sich das Konsumverhalten verändert
Creatrip Team
3 months ago
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Die lokalen Spirituosenunternehmen in Südkorea kämpfen angesichts einer anhaltenden inländischen Abschwächung und sich ändernder Trinkgewohnheiten, während große Firmen durch mehr Kapital und landesweite Distribution expandieren. Das auf Jeju ansässige Hanul & Jeju (ehemals Jeju Beer) übergab jüngst nach einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht in Höhe von 12 Milliarden KRW die Kontrolle an den externen Investor K Partners 1, was dem Investor Einfluss im Vorstand verschaffte — ein strategischer, nicht nur finanzieller Schritt. Die Craft-Bier-Firma hat seit dem Börsengang wiederholt Eigentümerwechsel erlebt und schreibt weiterhin Verluste. Andere regionale Namen wie Muhak aus Gyeongsang (Hersteller von „Good Day“ und „White Soju“), Bohae aus Jeonnam und verschiedene lokale Brauereien verlieren Marktanteile an nationale Riesen wie HiteJinro und LotteChilsung, da die Verbrauchervorlieben in Richtung alkoholärmere Getränke, Highballs, Einkäufe im Convenience-Store und Online-Kanäle wechseln. Bohae ist nach schlechten Ergebnissen sogar aus China ausgestiegen. Die Lücke bei Werbung und Distribution ist deutlich: Große Unternehmen geben Hunderte Millionen KRW für Marketing aus, während regionale Brauer mit deutlich kleineren Budgets arbeiten. Branchenanalysten warnen, dass ohne Produkt- und Distributionsinnovationen weitere regionale Konsolidierungen und Eigentümerwechsel wahrscheinlich sind.
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