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Warum eine Moschee im Nationalmuseum Koreas erscheint: Erste ständige islamische GalerieCreatrip Team
4 months ago
Das Nationalmuseum von Korea eröffnete seine erste dauerhafte islamische Galerie „Islamische Kunst, Eine Reise des strahlenden Lichts“ mit 83 Exponaten aus dem Museum of Islamic Art in Doha, Katar. Zu den Highlights gehören ein safawidischer königlicher Teppich aus dem 16.–17. Jahrhundert, ein großes Koranmanuskript aus der umayyadischen Zeit des 7.–8. Jahrhunderts, spät-19. Jahrhundert ottomanische mit Juwelen verzierte Schreibwerkzeuge und Iznik-Fliesen. Die Schau betont zentrale Merkmale islamischer Kunst – die Vermeidung figurativer Darstellungen wegen des Verbots der Götzenverehrung, was zu geometrischen Mustern, Arabeskenmotiven und einer ausgeprägten arabischen Kalligraphie führte. Der Galerieraum reproduziert Elemente einer Moschee (mosque), einen zentralen Innenhof (midan/inner courtyard) und eine Mihrab-Steinplatte aus dem 14. Jahrhundert (mihrab), die die Richtung nach Mekka für das Gebet markiert. Kuratoren heben die weite geographische Ausdehnung der islamischen Zivilisation und ihre Rolle im ost-westlichen Kulturaustausch hervor, etwa die Übernahme von Lustre-Keramiktechniken und chinesisch beeinflussten Iznik-Keramiken. Die Ausstellung läuft bis zum 11. Oktober des nächsten Jahres.
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