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FlagFillIconNow In Korea
Inländische Bekleidungsproduktion schrumpft; hochwertige, hochtechnologische Kleidungsstücke wandern ins Ausland, da globale Beschaffung zur Norm wird
Creatrip Team
3 months ago
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Koreas Bekleidungs- und Textilfabriken schrumpfen rapide, da erfahrene Nähfachkräfte altern und nur wenige junge Menschen in die Branche einsteigen. Regionale Produktionsnetzwerke schwächen sich und viele kleine Nähbetriebe schließen, weil sie ausscheidende Mitarbeiter nicht ersetzen können, was zu einer strukturellen Verschiebung im Sektor führt. Während die heimischen Kapazitäten zurückgehen, sind die Importe von fertiger Kleidung und genähten Waren stetig gestiegen, während die Exporte zurückgehen, wodurch die Handelslücke wächst. Gleichzeitig haben Produktionszentren in China, Vietnam und Indonesien ihre Fähigkeiten aufgerüstet — sie setzen Automatisierung und strengere Qualitätskontrollen ein — und können nun großvolumige, präzise Arbeiten (z. B. Schuluniformen) übernehmen, die früher Koreas Stärke waren. Die komprimierten Zeitpläne im Beschaffungsprozess für Schuluniformen (Gyobok) haben den Versorgungsdruck verschärft und Marken dazu gedrängt, neben den verbleibenden heimischen Werken auch Fabriken im Ausland zu nutzen, um enge Fristen einzuhalten. Zu den Reaktionen der Branche gehören Bemühungen, Facharbeiter umzuschulen, intelligente Ausrüstung einzuführen, die regionale Fertigungsinfrastruktur neu zu organisieren und Qualitätsstandards nach globalen Maßstäben für ausländische Partner zu stärken. Der Gesamtrend spiegelt eher eine Neudefinition von Koreas Rolle in einem globalen Produktionsökosystem wider als einen einfachen Niedergang.
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