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Ensure that 'non-intervention support' becomes real and not mere rhetoricCreatrip Team
4 months ago
Südkoreas neue Kulturpolitik betont das Arm’s-Length-Prinzip — Unterstützung zu leisten, ohne in kreative Inhalte einzugreifen — um die künstlerische Freiheit nach früheren Missbräuchen (z. B. Blacklist) zu schützen. Die Regierung schuf zwei Beratungsgremien: ein präsidiales Popular Culture Exchange Committee unter Leitung der Privatwirtschaftsperson Park Jin-young (JYP) und ein Kulturministeriumskomitee unter Vorsitz der Schriftstellerin Eun Hee-kyung mit rund 90 Expertinnen und Experten. Diese Gremien zielen darauf ab, die Entscheidungsbefugnisse zugunsten der Kreativen zu verlagern und die Regierung eher zu einem finanziellen und institutionellen Unterstützer als zu einem Regisseur zu machen. Vorschläge wie ein Grundeinkommen für Künstlerinnen und Künstler und weiter gefasste kulturelle Bürgerrechte werden als Aufbau einer Grundlage für kreative Freiheit dargestellt. Es wird davor gewarnt, dass allein die institutionelle Gestaltung nicht ausreicht; die Unabhängigkeit der Gremien müsse gewährleistet sein, damit „nicht eingreifende Unterstützung“ nicht nur ein leeres Schlagwort bleibt.
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