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FlagFillIconNow In Korea
Bronzeträume: Joan Mirós „Sprache der Skulptur“ in Seoul
Creatrip Team
3 months ago
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Dreizehn späte Bronzeskulpturen des katalanischen Surrealistenmeisters Joan Miró (1893–1983) sind bis zum 7. Februar im Tadeu Sopac Seoul in Hannam-dong zu sehen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Mirós späte skulpturale Sprache (Assemblage), geschaffen zwischen 1976 und 1982, als Alltagsgegenstände – Kleiderbügel, Bambus, Muscheln, Äste –, die in seinem Studio auf Mallorca gesammelt wurden, zu unbewussten, poetischen Formen arrangiert und in Bronze gegossen wurden. Die Kuratoren heben Mirós Mischung aus Tradition und Innovation hervor und weisen darauf hin, dass seine produktivste Bronzearbeit in seinen 70ern entstand. Das räumliche Design der Schau verwendet weiße Hanji (traditionelles koreanisches Papier)-Strukturen und gerahmte kleine Fenster, um Licht und Negativraum einzubeziehen, wodurch eine konzeptionelle Parallele zwischen Mirós unbewusster Poetik und der Ästhetik koreanischer Literaten (seonbi) wie Chagyeong (借景, „einen Blick ausleihen“) gezogen wird. Große Werke wie die 3 Meter hohe Skulptur Woman and Bird (1982) erinnern an Mirós monumentales Werk in Barcelona und veranschaulichen die Kontinuität seiner Motive. Die Ausstellung lädt das Publikum dazu ein, Resonanzen zwischen Mirós Welt und koreanischen kulturellen Empfindungen zu entdecken.
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