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Gärten der Erinnerung und Erneuerung: National Arboretum verwandelt altes Bärengehege und enthüllt 350 Jahre alte Kastanie im Gwangneung-WaldCreatrip Team
4 months ago
Im Nationalen Arboretum Südkoreas im Gwangneung-Wald laden zwei neue Gärten zur Reflexion über Natur, Erinnerung und Erneuerung ein. „Der Ort, an dem der Bär ging: Garten des Waldes“ nutzt ein ehemaliges Bärengehege (genutzt von 1991–2017) um, ohne dessen Geschichte zu tilgen — verrostete Gitter, Pfotenabdrücke und ein Foto eines Asiatischen Schwarzbären bleiben erhalten, während heimische Pflanzen, Moose und Pilze nun den Raum besetzen, um sowohl Eingeschlossenheit als auch Erneuerung zu symbolisieren. Das Design fördert langsames, aufmerksames Betrachten und hat zum Ziel, Respekt vor dem Wald zu fördern. Der größere „Geheime Garten“ schafft einen subtilen Übergang von gepflanzten Tannenbeständen zu altem Wald und offenbart auf einem bewusst gewundenen Pfad eine 350 Jahre alte Kastanie. Informationstafeln heben die Interdependenz der Arten und die Idee des „Zusammenlebens“ hervor, und ein Professor der Seoul National University verglich die Zurückhaltung des Gartens mit Pyongyang naengmyeon (einem koreanischen kalten Nudelgericht) — fokussiert auf das Wesentliche statt auf Zierrat. Beide Projekte sind Teil einer Initiative für öffentliche Gärten, brachliegende Flächen ökologisch wiederherzustellen und Besucher daran zu erinnern, dass Menschen nicht die einzigen Hüter des Waldes sind.
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