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Originaltext: Schulen fördern fleischfreie Mahlzeiten; Debatte über gesundheitliche und klimatische AuswirkungenCreatrip Team
4 months ago
Viele südkoreanische Schulen und Schulbehörden führen in Schulmensen „fleischfreie“ oder „vegetarische Tage“ ein, um Kohlendioxidemissionen zu verringern und die Auswahl für Schüler zu erweitern. Manche Schulen servieren vollständig pflanzenbasierte Mahlzeiten (z. B. Nudelsuppe mit Kimchi, mit Gemüse gefüllte Teigtaschen, brot mit Maisbelag, Kimchi, Salat). Befürworter nennen Klimaschutz und die Berücksichtigung religiöser oder kultureller Ernährungsbedürfnisse von Schülern. Doch die Viehwirtschaftsverbände und Ernährungsexpertinnen und -experten warnen vor Problemen: Sie sagen, die Klimavorteile seien gering, das Ausschließen von Fleisch könne einen negativen Eindruck vom Fleischessen vermitteln, und das Entfernen einer wichtigen Proteinquelle gefährde bei wachsenden Schülern das Nährstoffgleichgewicht. Die Verantwortlichen sind gespalten — einige fördern „kohlenstoffarme“ Menüs und veranstalteten Konferenzen zu klimafreundlicher Schulverpflegung, während andere sagen, die Umsetzung sei aufgrund von Personalengpässen unpraktisch und bezweifeln, ob die Projekte zur Fleischausschließung von bestimmten Bürgergruppen initiiert wurden. Expertinnen und Experten empfehlen, die Emissionen wirksamer zu senken, indem man langtransportierte importierte Fleischprodukte reduziert, anstatt tierisches Eiweiß in Schulmahlzeiten pauschal zu streichen.
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