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Kimchi meistern: Zuerst die Tradition, dann lokalisierenCreatrip Team
4 months ago
Lee Ha-yeon, eine als „Kimchi-Meisterin“ bezeichnete Person und Leiterin der Bonguri Agricultural Cooperative, sagt gegenüber Seoul Economy, dass Kimchi im Ausland erst in seiner traditionellen Form gelehrt und bewahrt werden sollte, bevor es lokalisiert wird. Nachdem sie eine Kimchi-Fabrik durch Betrug verloren hatte, verbrachte Lee Jahrzehnte mit der Erforschung der Fermentation — sie vergrub Gefäße und verfeinerte Rezepte — was zur Anerkennung als Koreas Food Master und zu einer führenden Rolle bei der Schaffung des Korea Kimchi Day (22. Nov.) führte. Sie betont, dass Kimchi eine fermentative Wissenschaft ist: richtige Menge Salz, Temperatur (ideal 4 °C) und Zeit erzeugen echtes Kimchi, nicht gesüßte Varianten mit Limo oder Joghurt. Lee warnt, dass jüngere Koreaner heute deutlich weniger Kimchi essen und dass viele Restaurants Kimchi aus China oder mit Zusatzstoffen herstellen. Beim Unterrichten im Ausland erklärt sie zuerst das Original — einschließlich jeotgal (fermentierte Meeresfrüchte-Würze) — und schlägt dann akzeptable lokale Ersatzmöglichkeiten vor. Lee hat kürzlich ein Kochbuch „Byulbyul Kimchi“ mit 78 Kimchi-Varianten veröffentlicht und sieht ihre Arbeit als Bewahrung von Familienerinnerungen, Handschmeck und kulturellem Erbe.
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