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FlagFillIconNow In Korea
Durchgreifende Beschränkungen treffen weniger, da sich Online-Schwarzmarkthändler weiterentwickeln; Bußgelder und Strafen sollen überarbeitet werden
Creatrip Team
4 months ago
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Südkorea will die Durchsetzung gegen Online-Kartenwucher verschärfen, da die bisherigen strafrechtlichen Sanktionen sich als schwach erwiesen haben und die Erkennung schwierig ist. Gesetzgeber planen, das 공연법 (Performances Act) und das 체육진흥법 (Sports Promotion Act) zu überarbeiten, um von strafrechtlicher Bestrafung auf administrative Sanktionen — höhere Bußgelder und Strafen — umzustellen, damit die Behörden illegale Gewinne schnell blockieren können. Staatsanwälte und Ermittler haben Schwierigkeiten, Wucherer zu fassen: Von 2023 bis August 2024 wurden nur 306 von 5.405 gemeldeten Fällen als überteuerte Verkäufe bestätigt. Wucherer nutzen zunehmend fortschrittliche Makros und andere Techniken, die Sicherheitsmaßnahmen umgehen und vor Gericht schwer nachzuweisen sind. Die geltenden Gesetze, die Jahrzehnte alt sind, zielten hauptsächlich auf Vor-Ort-Wiederverkäufe und ließen Online-Marktplätze bis zu jüngsten Änderungen weitgehend unreguliert; selbst jetzt erschwert der Nachweis von Makro-Nutzung die Strafverfolgung. Die geplante Neufassung würde jedes über dem Nennwert verkaufte Ticket als illegalen Wucher-Ticket behandeln (was die Notwendigkeit, Makro-Einsatz nachzuweisen, eliminiert) und sich auf 과징금·과태료 (administrative Bußgelder und Strafen) für eine schnellere, effektivere Abschreckung stützen. Experten fordern zudem Änderungen am Information and Communications Network Act, um die Nutzung von Makros abzudecken, da die bestehenden Regelungen nur Programme ins Visier nehmen, die Systeme schädigen oder stören, nicht jedoch hochfrequentierte Automatisierung, die beim Wucherverkauf eingesetzt wird.
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