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Übertourismus trifft Seoul: Touristen blockieren Straßen und beschädigen KulturerbeCreatrip Team
4 months ago
Seouls historische Stätten und beliebte Viertel kämpfen mit einem Anstieg ausländischer Touristinnen und Touristen, was Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Schäden am Kulturerbe und Beschwerden der Anwohner aufwirft. In den letzten Monaten gab es Menschenmengen – insbesondere aus China und Südostasien –, die Bereiche rund um den Gyeongbokgung-Palast und Viertel wie Myeongdong und Bukchon wie offene Ateliers behandelten, manchmal Straßen für Fotos blockierten und Müll sowie Lärm verursachten. Zu den Vorfällen gehört ein Tourist, der am Gyeongbokgung defäkierte, und überlastete Einrichtungen (z. B. Toiletten und Abfallsysteme). Branchenexpertinnen und -experten warnen, dass es bei ausschließlicher Fokussierung auf Besucherzahlen ohne Verbesserung von Management, Personal und Infrastruktur zu langfristigen Schäden für die lokalen Gemeinschaften und die Tourismuswirtschaft kommen kann. Die Regierung plant Maßnahmen wie die Wiedereinrichtung einer Tourismuspolizeieinheit und die Aufstockung des Personals an Sehenswürdigkeiten, doch Politikerinnen und Politiker sagen, dass dies Zeit brauche. Beobachterinnen und Beobachter fordern Kontrollen der Kapazität und eine nachhaltige Planung, um die negativen Effekte zu vermeiden, die an anderen Reisezielen zu beobachten sind.
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