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Paris erobert sein „goldenes Zeitalter“ zurück: Luxusmarken treiben Kunstboom nach einem Jahrhundert an
Creatrip Team
4 months ago
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Paris ist im vergangenen Monat während der Art Basel Paris (Kunstmesse) wieder als globales Zentrum zeitgenössischer Kunst aufgetreten und zog Sammler, große Auktionen und Museumsausstellungen in eine gut gefüllte „Art Week“. Die Veranstaltung übertraf Frieze London und führte einen neuen VVIP-Tag ein, der für rege Verkäufe sorgte – bedeutende Werke wechselten für über 10 Millionen Dollar den Besitzer, und die Auktionsumsätze von Christie’s Paris stiegen im Jahresvergleich um 23 %. Analysten sagen, das Kunstzentrum habe sich nach Paris verlagert, da London mit Brexit-bedingten Kosten konfrontiert war und die finanzielle Geheimhaltung in der Schweiz nachließ. Zwei französische Superreiche – Bernard Arnault von LVMH und François Pinault von Kering – halfen, die Stadt neu zu gestalten, indem sie Museen eröffneten und umfangreiche private Sammlungen nach Paris verlagerten. Pinaults renovierte, aus dem 18. Jahrhundert stammende „Bourse de Commerce“ (Museum) zeigte eine bemerkenswerte „Minimal“-Ausstellung, die asiatische und Künstlerinnen neben westlichen Größen in den Mittelpunkt stellte. Luxusmarken integrieren Kunst zunehmend in Marketing und Mäzenatentum und schaffen ein markengeführtes Ökosystem, das Handel, Kultur, Shopping und Gastronomie verbindet – und Paris als Rückkehr zu einem „Goldenen Zeitalter“ der zeitgenössischen Kunst nach 100 Jahren wiederbelebt.
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