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Museen verwandeln sich in Festivalorte, während die Gen Z massenhaft in Galerien strömtCreatrip Team
4 months ago
Stille Museen verwandeln sich in lebhafte Festivalorte, da Menschen in ihren 20ern und 30ern zunehmend nationale Museen besuchen und ihre Erlebnisse in sozialen Medien teilen. Ein kürzliches Live-Konzert im National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA) in Seoul zog über 2.400 meist 20- bis 30-Jährige an, die Indie- und elektronische Acts, Highball-Drinks, Flaggen und eine „Slam-Zone“ genossen. Das MMCA berichtet, dass 20‑Jährige 38 % und 30‑Jährige 26 % der Besucher dieses Jahres ausmachen; es hat die Nachtöffnungszeiten, Live-Shows und Vorträge verlängert, um jüngere Besucher anzuziehen. Der beliebte „Gukjungbak Costume Contest“ (Museumskostümwettbewerb) des National Museum of Korea wird nächstes Jahr landesweit ausgeweitet, und die Museumsshop-Marke „Muzes“ (Museum-Merchandising-Marke) überschritt 30 Milliarden Won Jahresumsatz. Sonderausstellungen, wie die Ausstellung der Silla-Goldkronen im Gyeongju National Museum, haben „Open-Run“-Anstürme ausgelöst, die tägliche Besucherbegrenzungen erforderlich machten. Beamte sagen, dass das Teilen in sozialen Medien durch junge Besucher Trends auf ältere Generationen überträgt und signalisiert, dass die 20‑ und 30‑Jährigen zur treibenden Kraft des kulturellen Konsums in Korea geworden sind.
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