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Digitale Kunst wird sammelbar: Von 20.000 KRW-NFTs bis hin zu NaturklangspielernCreatrip Team
4 months ago
Eine mehrschichtige Veranstaltung in Seoul namens „Signal on Sale“ zeigt digitale Kunstwerke, die Besucher wie Alltagsprodukte erleben und kaufen können. Die Arbeiten reichen von Performance-verwandten Audiostücken der erfahrenen Konzeptkünstlerin Seong Neung-kyung — die den Klang des Schwingens eines Strohbesens aufnahm und ihn zusammen mit einem Lautsprecher verpackte — bis hin zu Inse-in Parks limitierten „Vandalismus“-Kits (ein USB-Stick mit CCTV-Aufnahmen, Spraydose und Maske), die als Editionen für 220.000 KRW verkauft werden. Der internationale Künstler Kevin Heisner bietet ein verspieltes NFT-Stück in 100 Exemplaren zu je 20.000 KRW an, das im Blind-Box-Stil verkauft wird; die Pakete enthalten eine Hologrammkarte, essliches Gelee und einen QR-Code, der zu einer kurzen Cloud-Animation sowie zum Eigentumsnachweis (NFT) führt. Andere Ausstellungen verbinden Hardware und Dateien: Kim Jun’s rotierende Holzstruktur spielt verschiedene in Gangwon-do gesammelte Naturaufnahmen ab, und Chu Mirims verpixeltes Stadtvideo wird als USB-Stick und Monitor geliefert, wobei die Künstlerin zwei Jahre Kundendienst (A/S) anbietet. Die Schau zielt darauf ab, digitale Kunst vertraut und sammelbar erscheinen zu lassen, Kunst in den Alltag zu erweitern und zu einer praktischen Auseinandersetzung zu ermuntern.
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