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Zollschlag trifft koreanische Exporte von Beauty, Mode und Lebensmitteln im 3. bis 4. QuartalCreatrip Team
4 months ago
Koreanische Kosmetik (K-Beauty), Mode und verarbeitete Lebensmittel-Exporteure spüren die volle Wirkung der kürzlich erhöhten US-Zölle, die in den dritten und vierten Quartalen zu greifen begannen. Verzögerte US-Bestellungen und höhere Vorleistungskosten haben die Profitabilität gedrückt — Analysten schätzen, dass die Zölle für etwa 8 % der operativen Gewinnverluste im K-Beauty-Sektor verantwortlich sind. OEM-/ODM-Zulieferer sind am stärksten betroffen, da US-Käufer Bestellungen hinauszögern und höhere Kosten an die Hersteller weitergeben, wodurch einige Firmen scharfe Umsatzrückgänge und ausgeweitete operative Verluste melden. Markeninhaber (z. B. LG Household & Health Care, Amorepacific) sagen, die kurzfristigen Effekte seien begrenzt, planen jedoch Preis-, Promotion- und Portfolioänderungen, falls die Zölle anhalten. Lebensmittel-Exporteure sehen sich höheren Zolltarifen und steigenden Logistikkosten gegenüber; einige (z. B. Samyang) haben die US-Regalpreise erhöht. Unternehmen diversifizieren sich weg vom US-Markt — bauen Werke in Europa (CJ CheilJedang in Ungarn), erweitern die Distribution (Nongshim) und gründen lokale Tochtergesellschaften (Pulmuone) — oder steigern die US-Produktion und Logistik, um das Zollrisiko zu mindern. Branchenbeobachter warnen, dass die Zollbelastung im vierten Quartal wahrscheinlich zunehmen wird, wenn vorab verschickte Bestände aufgebraucht sind.
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