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Koreanischer Tuschemaler Lee Sang-pyo: „Tuschmalerei ist die Kunst des Wartens, nicht des Inszenierens“Creatrip Team
4 months ago
Der koreanische Maler Lee Sang-pyo eröffnet eine Einzelausstellung „Chance Met on the Road, Steps Make the Destiny“ am MIAF-Stand im 3. Stock von La Mer, Insadong, vom 19. bis 25. Die Ausstellung zeigt neun aktuelle Sumuk-damchae (Tusche und Farbe auf Papier), die flüchtige Alltagsszenen – Menschen, Licht und Schatten – durch den inneren Blick des Künstlers neu interpretieren und Begegnungen als Momente behandeln, die das Leben formen. Zu den bemerkenswerten Werken zählen „People Opening Dawn“, das Fotografen zeigt, die am Uiamho (Uiam-See) auf reifbedeckte Bäume (sanggodae) warten, und „Where Autumn Stayed“, gemalt von den Kaki-Bäumen auf seiner Farm in Yeongheung. Als späteinsteiger in die Kunst nach einer Geschäftskarriere debütierte Lee 2020 mit Auszeichnungen und hat seitdem eine kontinuierliche Reihe von Ausstellungen und Ehrungen aufgebaut, darunter aufeinanderfolgende Auswahlen bei MIAF und Sonderpreise bei nationalen Wettbewerben. Kritiker loben seine Erweiterung der traditionellen Sumuk (Tuschemalerei) hin zu zeitgenössischen Empfindungen und beschreiben seinen Einsatz von Tuschewaschungen als Aufzeichnung der Rhythmen des Lebens – Licht, Zeit und menschliche Emotion – wobei die fließende Tusche Geduld und das Vergehen von Momenten suggeriert statt inszenierter Szenen.
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