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Documenting the hidden lives of Zainichi Koreans: „Yakiniku Dragon“ kehrt zurückCreatrip Team
4 months ago
Jung Eui-shin, ein 2,5‑Generation Zainichi (koreanischer Bewohner in Japan) Dramatiker und Regisseur, bringt sein gefeiertes Stück „Yakiniku Dragon“ für eine neuntägige Aufführung ab dem 14. ins Seoul Arts Center zurück. Erstmals 2008 aufgeführt und 2011 wiederbelebt, schildert das Stück ein Kansai‑Viertel der 1970er Jahre, dessen Zentrum eine kleine Gaststätte ist, die Innereien und Yakiniku (koreanischer Grill) verkauft; dort kämpfen ein kriegsverletzter Vater, seine neue Frau und ihre Kinder gegen Armut und Diskriminierung. Jung erklärt, das Werk sei von seiner eigenen Minderheitserfahrung und dem Wunsch getrieben, Leben zu dokumentieren, die ausgelöscht werden, während die Zahl der Zainichi schrumpft und die Assimilation zunimmt. Die Inszenierung verbindet Humor und Pathos, umfasst koreanische, japanische und Zainichi‑Schauspieler und nutzt ein immersives Bühnenbild — Schauspieler und Musiker begrüßen das Publikum mit Essensdüften, um die Atmosphäre der Gaststätte nachzuempfinden. Jung meint, Diaspora‑Geschichten fänden heute weltweit Resonanz wegen der zeitgenössischen Ängste vor Krieg, Vertreibung und Zugehörigkeit.
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