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FlagFillIconNow In Korea
„Gemalt, was nicht gemalt ist“: Jeong Su-jin Einzelausstellung im S2A
Creatrip Team
4 months ago
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S2A, der Kultur- und Kunstraum der Global SeAH Group im Gangnam-Viertel von Seoul, eröffnet die Einzelausstellung der Künstlerin Jeong Su-jin „Budo-wido (不圖為圖)“ mit 18 neuen Ölgemälden. Anstatt sichtbare Formen darzustellen, erforscht Jeong innere Strukturen – Emotion, Unbewusstes, Rhythmus und Balance – indem sie sich überschneidende Linien und geschichtete Farben verwendet, um Gefühle anzudeuten, die nicht explodieren, sondern wie Echos nachklingen. Die zurückhaltenden Gesten und Auslöschungen der Künstlerin rufen buddhistische Vorstellungen von Leerheit (공) hervor und zeigen eine Praxis des Offenlegens dessen, was nicht direkt gezeichnet werden kann: die unsichtbare Architektur der Wahrnehmung. Kuratorin Kang Hee-kyung beschreibt diese Arbeiten als Deklaration von Welten, die existieren, weil sie nicht vollständig dargestellt werden können; Kunstprofessorin Jeong Yeon-sim stellt fest, dass die Gemälde dort entstehen, wo die Welt der Gegenstände und die Perspektive des Betrachters sich überschneiden. Jeong studierte an der Hongik University und an der School of the Art Institute of Chicago und hat in wichtigen Institutionen wie dem MMCA und dem Taipei Fine Arts Museum ausgestellt; im letzten Jahr zog sie mit einem Einzelausstellungsstand bei Frieze Seoul internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die Ausstellung läuft bis zum 10. Januar 2026.
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